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Gichtanfall

"Gicht" ist eine in den Industrieländern weit verbreitete Gelenkkrankheit. Es fängt meistens mit einer Entzündung der großen Zehe an (Röte, Schwellung).  Gicht betrifft besonders Männer (90% der Fälle) zwischen 30 und 50.

Gichtanfälle sind sehr schmerzhaft: das Gehen oder Anziehen einer Socke wird unmöglich. Die Anfälle können 3 bis 10 Tage dauern, und wenn sie nicht behandelt werden, können sie sich auf andere Gelenke ausdehnen (Fußknöchel, Finger, ...).

Die Schuldige:  Harnsäure

Harnsäure ist eine natürliche vom Körper hergestellte Substanz. Sie wird aber auch mit der Nahrung aufgenommen. Es kann leider geschehen, dass die Harnsäurekonzentration im Blut zu hoch wird (hyperurikämie).

Ob diese nun auf eine schlechte Ausscheidung (durch die Nieren) zurückzuführen ist oder auf eine übermäßige Zufuhr (schlechte Ernährung), dieser Überschuss bewirkt die Ablagerung von Harnsäure in den Gelenken. Eben diese Kristalle verursachen die Schmerzen.

Den Anfall lindern

Bestimmte Arzneimittel können die Entzündung innerhalb von 48 Stunden lindern. Es handelt sich ausschließlich um Arzneimittel auf Rezept, die zusammen mit Schmerzmitteln eingenommen werden. Auch kalte Kompressen können den Schmerz ein wenig lindern.

Das Übel behandeln

Es gibt Arzneimittel, die die Harnsäurekonzentration im Blut kontrollieren. Außerdem ist eine Änderung der Lebensgewohnheiten geboten. Man sollte eine zu reichhaltige Ernährung (Innereien, Soßen, Fett, usw.) vermeiden, sowie Alkohol und eine zu sitzende Lebensweise.

Gesundheit!

Auch ist vorbeugen immer besser als heilen. Man kann daher nie genug eine ausgeglichene Ernährung und gesunde Lebensweise empfehlen ohne die körperliche Bewegung zu vergessen! Man sollte auch genügend Wasser trinken, damit die Nieren ihre Rolle als Filter des Körpers ausüben können.

Weitere Informationen?

Sprechen sie mit Ihrem Arzt.

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